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Die letzten Tage des Sommerurlaubs dürfte für Reisende, die ein Wochenende am Labor Day an der Südostküste der USA verbringen, weniger entspannend sein als erwartet. Der Hurrikan Dorian bog am frühen Samstag in Richtung Georgia und Carolinas ab und erspart Florida wahrscheinlich das Schlimmste des Sturms. Ein Hurrikan macht aber was er will, so ein direkter Zugang auf Florida ist nicht ausgeschlossen.



Obwohl der Sunshine State möglicherweise keinen direkten Treffer erhält, ist in Florida in den kommenden Tagen mit gefährlichen Sturmbedingungen zu rechnen. Mittlerweile sind Georgia, South Carolina und North Carolina in höchster Alarmbereitschaft, wenn es später in der Woche zu Landungen kommen könnte.


Aufgrund des Umschwungs von Hurricane Dorian sieht die Vorhersage für das Ferienwochenende an einigen Stellen besser aus als erwartet, doch für Strandurlauber bestehen nach wie vor Gefahren. "Hohe Sturmwellen und sehr gefährliche Strömungen werden an der gesamten Ostküste von Florida über die Carolinas bis zum Wochenende erwartet", sagte Dave Hennen, Senior Meteorologe bei CNN. Die Cumberland Island National Seashore befindet sich auf der größten Barriereinsel vor der Küste von Georgia und ist am Samstag für die Öffentlichkeit geschlossen. Laut einer Pressemitteilung des National Park Service ist das Fort Frederica National Monument auf der nahe gelegenen Insel St. Simons am Samstag ebenfalls geschlossen. Der National Park Service stellte ein hohes Risiko für gefährliche Strömungen an den Stränden der Cumberland Island National Seashore fest.

Beide Parks bleiben bis nach dem Sturm geschlossen und die Gebiete gelten als sicher.


Der Flughafen Orlando hebt die geplante Schließung am Montag auf


Der Orlando International Airport gab am Samstag eine Erklärung ab, in der bekannt gegeben wurde, dass er seinen Plan für die Schließung am Montag, dem 2. September, aufgehoben hat und den normalen Betrieb fortsetzen wird.


"Das Emergency Operations Center des Flughafens wird den Hurrikan Dorian rund um die Uhr überwachen und die Flughafenleiter werden mit Industriepartnern zusammenarbeiten, um festzustellen, ob weitere Anpassungen an den Flughafenbetriebsplänen erforderlich sind", heißt es in einer Erklärung des Flughafens Orlando.





Die Fluggesellschaften haben seit mehreren Tagen Ausnahmeregelungen für Reisende erlassen, die auf dem geplanten Weg des Sturms zu Zielen unterwegs sind. Dies würde es ihnen ermöglichen, ihre Flüge zu ändern oder zu einem anderen Ziel zu reisen.


American Airlines, Delta Air Lines, Southwest, JetBlue, Spirit, United und Frontier haben alle Änderungsgebühren für Reiserouten in potenziell betroffenen Reisezielen erlassen.


Je weiter der Sturm nach Norden voranschreitet, desto mehr Ziele in Georgia und den Carolinas werden voraussichtlich zu den Airline-Hinweisen hinzugefügt.


Bis Samstagmorgen hatten die Fluggesellschaften laut FlightAware.com etwa 200 Flüge von / nach / innerhalb der USA und etwa 200 Flüge am Sonntag storniert.



Kreuzfahrten

Der Sturm hat die Reedereien dazu veranlasst, einige ihrer Reiserouten zu ändern - Kreuzfahrten zu verkürzen oder zu verlängern und zu verschiedenen Anlaufhäfen umzuleiten.

Royal Caribbean nahm Änderungen an mehr als 15 Abfahrten vor und die private bahamaische Insel der Kreuzfahrtlinie, Perfect Day at CocoCay, wird bis zum 4. September geschlossen sein.

Carnival Cruise Line hat auf seiner Website eine Reihe von Abfahrten aufgelistet, die von Port Canaveral, Port Miami, Jacksonville, Fort Lauderdale und Tampa in Florida und Charleston, South Carolina, aus überwacht oder geändert werden. In der Empfehlung wird beschrieben, wie Passagiere sich für Textbenachrichtigungen anmelden können, um weitere Informationen zu erhalten.

Disney Cruise Line hat auf seiner Website einen Betriebsratgeber veröffentlicht. Während das Disney Fantasy-Segeln am 31. August wie geplant verlaufen sollte, wird das geplante Disney Dream-Segeln am 2. September mit einer verkürzten Reiseroute von zwei Nächten beginnen. Alle Details zur Umbuchung und Rückerstattung sind online verfügbar.

Norwegian Cruise Line hat online verschiedene Änderungen an anstehenden Abfahrten auf Norwegian Breakaway, Norwegian Sky und Norwegian Sun aufgelistet.


Vergnügungsparks und andere Attraktionen

In Orlando, etwa 80 km landeinwärts von Floridas Atlantikküste entfernt, war das Walt Disney World Resort am Samstag unter normalen Bedingungen in Betrieb, doch Disney plante laut einer Online-Meldung, den Wasserpark Blizzard Beach am Sonntag zu schließen.

Universal Orlando Resort verfolge auch die Situation, teilte das Unternehmen mit.

Der Kennedy Space Center Visitor Complex, eines der beliebtesten Touristenziele in Zentralflorida, wird voraussichtlich sonntags und montags wegen des Sturms geschlossen sein. Das Zentrum hat am Freitag seine 650 Millionen US-Dollar teure Mobile Launch Platform nach innen verlegt.

12 Fitzgerald Street,
Port Orange, FL 32127 
USA 1-386-868-2927  
DE 49-177-6663443

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